Zahnzusatzversicherung - Ratgeber:  Zahnfüllungen


Zahnfüllungen


Zahnfüllungen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen: Amalgam, Kunststoff sowie Inlays.

Amalgam ist in den Zahnarztpraxen immer noch weit verbreitet. Dies liegt in erster Linie in der Langlebigkeit, der Belastbarkeit sowie im niedrigen Preis der Zahnfüllung begründet. Für diese zahnärztliche Leistung wird keine Zahnzusatzversicherung benötigt. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt diese Form der Zahnfüllung zu 100 Prozent. Die Nutzung von Amalgam und die gesundheitlichen Aspekte dieser Zahnfüllungen sind immer wieder Gegenstand von Diskussionen.

Weitere Zahnfüllungen sind zum Beispiel Füllungen aus Kunststoff. Sie sind im Gegensatz zu Amalgamfüllungen in einer zahnähnlichen Farbe. In punkto Belastbar- und Langlebigkeit sind sie vergleichbar mit der umstrittenen Füllung. Die gesetzliche Kasse übernimmt die Zahnfüllungen aus Kunststoff nur für die Schneidezähne. Wer im hinteren Zahnbereich in den Genuss von Kunststofffüllungen kommen möchte, muss die Differenz zur Amalgamfüllung selber zahlen. Die Kosten für Zahnfüllungen aus Kunststoff werden hingegen von einer Zahnzusatzversicherung übernommen. Hier macht es keinen Unterschied, in welchem Teil des Kiefers Zähne aufgefüllt werden müssen. Die Zahnzusatzversicherung übernimmt die Kosten für Zahnfüllungen aus Kunststoff in jedem Fall.

Inlays sind Zahnfüllungen in der hochwertigsten Form. Sie bestehen meistens aus Kunststoff, Keramik oder Gold und sorgen für eine optimale Versiegelung der Zähne. Die Zähne bekommen durch Inlays eine glatte Oberfläche. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt im Gegensatz zur Zahnzusatzversicherung nur dann (teilweise) für Inlays, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, zum Beispiel bei einer Allergie gegen andere Zahnfüllungen oder einer eingeschränkten Nierenfunktion. Eine Zahnzusatzversicherung kommt selbst für diese Zahnfüllungen auf. Informieren Sie sich über die unterschiedlichen Tarife, denn nicht jede Zahnzusatzversicherung zahlt die Behandlungs- und Materialkosten für Inlays zu 100 Prozent. Einige Anbieter übernehmen 80 oder 90 Prozent der anfallenden Kosten.