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ZinsabschlagssteuerTagesgeld - Häufig gestellte Fragen
Es gibt Anlagemöglichkeiten mit statischen Zinssätzen, aber auch mit dynamischen. Oftmals gibt es große Schwankungen im beweglichen Bereich. Gibt es diese Schwankungen auch beim Tagesgeld?
Die Änderungen der Zinssätze beim Tagesgeld sind eng verbunden mit den Zinsschwankungen am Geldmarkt. Üblicherweise liegen die Zinssätze beim Tagesgeldkonto zwischen 2-4 Prozent p.a.
In Ausnahmefällen kann sogar mit 6 Prozent p.a. gerechnet werden. Diese Zinssätze sind also um einiges rentabler als die der Sparbücher oder Girokonten. Viele Sparer verschenken demnach Renditen, indem sie ihr Geld auf konventionellen Konten ruhen lassen. Oftmals gibt es bei einem herkömmlichen Girokonto Zinsen von lediglich 0,5 Prozent p.a.
Die Zinssätze beim Tagesgeld sind, wie auch bei anderen Anlageformen, abhängig von den Veränderungen am Geldmarkt. Je besser die Verzinsung am Geldmarkt ist, desto mehr profitiert auch der Tagesgeld Sparer von höheren Zinsen und umgekehrt.
Im Gegensatz zu Aktien und Fonds sind die Zinssätze beim Tagesgeld zwar geringer, aber dadurch auch besser vor Verlusten geschützt.
Um von aufsteigenden Zinssätzen zu profitieren, empfiehlt sich die Investition in Tagesgeld am Ende einer eher niedrigen Phase der Zinssätze. Des Weiteren wird die Rendite gesteigert, wenn die erzielten Zinserträge zusammen mit dem vorhandenen Bankvermögen auf dem Konto erneut verzinst werden. Aus diesem Grund ist die monatliche Überweisung der Zinsen die rentabelste Variante.