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Strom - Begriffe:  Niedrigenergiehaus


Niedrigenergiehaus


Ein Niedrigenergiehaus soll durch seine Planung einen vergleichsweise geringen Energieverbrauch gegenüber herkömmlichen Häusern haben und damit in einem besonderen Maße umweltfreundliche Kriterien erfüllen. Die Bauweise für ein Niedrigenergiehaus ist dabei nicht reglementiert solange die niedrigen Verbrauchszahlen erreicht werden.

Der Bau eines Niedrigenergiehauses wird von staatlicher Seite aus in Form von günstigen Baukrediten gefördert. Um diese Förderung zu erlangen, muss der Hausbauer im Besitz eines Energieausweises sein, dessen Mindestanforderungen durch die Energiesparverordnung festgelegt werden. Grundsätzlich sollte der Bedarf an Primärenergie bei einem Niedrigenergiehaus ca. um ein Fünftel niedriger, als bei einem Haus herkömmlicher Bauweise sein.

Ziel ist es, einen möglichst geringen Wärmeverlust über Wände, Fenster und Decken zu haben und die warme Wohnraumluft zu nutzen, indem diese beim Luftaustausch gleichzeitig die frisch zugeführte Luft erwärmt. Bezieht ein Niedrigenergiehaus keine Energie über äußere Versorgungsnetze wird auch von einem Nullenergiehaus gesprochen. Kommt es sogar zu einem Energieüberschuss (Solaranlagen etc.), ist von einem Plusenergiehaus die Rede.