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Strom - Begriffe:  Liberalisierung des Strommarktes


Liberalisierung des Strommarktes


Mit der Erneuerung des Energiewirtschaftsgesetzes im Jahr 1998 kann von einer Liberalisierung des Strommarktes gesprochen werden. Mit dieser Neuregelung kann nun jeder Verbraucher seinen Stromanbieter selbst wählen und ist nicht mehr von einem Monopolisten abhängig.

Mit der Liberalisierung des Strommarktes haben sich zahlreiche Stromanbieter auf dem Markt etabliert. Somit kann der Verbraucher zwischen unterschiedlichen Tarifen und Anbietern wählen.

Das Ziel der Liberalisierung des Strommarktes war das Entgegenwirken von hohen Strompreisen und damit die Entlastung des Verbrauchers. Bis zum Jahr 2000 fielen dann auch die Preise für den Strom. Jedoch hielt dieser Preissturz nicht lange an. Bereits ein Jahr später stiegen sie wieder und lagen damit sogar höher als es vor 1998 der Fall war. Dies lag unter anderem an der Insolvenz kleiner Unternehmen, der Fusion mit größeren Unternehmen und an einer damit verbundenen erneuten Abnahme der Konkurrenz.

Der Marktanteil dieser nun noch größeren Unternehmen war nach der Liberalisierung des Strommarktes enorm und wirkte sich auch dementsprechend negativ auf die Strompreise aus. Auch die Netznutzungsgebühren der Anbieter, welche auf den Strompreis umgelegt wurden, ließen die Kosten für den Endverbraucher wieder steigen.