Private-Haftpflicht - Fragen:  Haftpflicht für Wohn-Eigentümer?


Ist die Privat-Haftpflichtversicherung für Wohn-Eigentümer ausreichend?


Die Privat-Haftpflichtversicherung schützt den Versicherungsnehmer gegen Schadenersatzansprüche Dritter. Sie kommt für alle Personen-, Sach- und daraus resultierende Vermögensschäden bis zur vereinbarten Versicherungssumme auf. Auch als Privatperson gibt es einige Risiken, die nicht in der privaten Haftpflichtversicherung eingeschlossen sind.

Als Wohn-Eigentümer reicht meist eine Private Haftpflichtversicherung aus. Voraussetzung ist, dass es sich um selbst genutztes Wohneigentum handelt. Ebenfalls ist auch ein Ferienhaus versichert, wenn dieses nicht an Dritte vermietet wird. Bei einem Mehrfamilienhaus ist zusätzlich eine Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung sinnvoll. Das gilt auch bei einer Einliegerwohnung im eigenen Haus. Ausschlaggebend ist, dass eine weitere Partei im Haus wohnt.

Als Wohn-Eigentümer eines Mehrfamilienhauses oder Grundstücksbesitzer sind Sie für alle Schäden haftbar, die rund um das Haus entstehen. Die gesetzliche Grundlage bildet der §836 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Dort heißt es: „Kommt es durch den Einsturz eines Gebäudes oder durch die Ablösung von Teilen des selbigen zu Personen- oder Sachschäden so hat hierfür der Hausbesitzer zu haften, es sei denn, dass er die zur Schadensvorbeugung im Verkehr erforderliche Sorgfalt beachtet hat.“ Da Personenschäden schnell sehr teuer werden, sollten sich Wohn-Eigentümer von Mehrfamilienhäusern oder Grundstücken zusätzlich gegen dieses Risiko mit einer Haftpflichtversicherung absichern.