Private-Haftpflicht - Begriffe:  Folgeschäden


Folgeschäden


Die private Haftpflichtversicherung kommt für alle Sach-, Personen- und daraus resultierenden Vermögensschäden Dritter auf, die durch den Versicherungsnehmer fahrlässig oder grob fahrlässig verursacht wurden. Die Obergrenze bildet die vereinbarte Versicherungssumme.

In den meisten Fällen ist ein Haftpflichtschaden eher von geringem Wert und oft nicht der Rede wert. Werden aber Personen geschädigt, kann der Schaden sehr schnell eine hohe Summe erreichen. Das liegt auch an den Folgeschäden. Ein Folgeschaden ist ein Schaden, der aus einem anderen resultiert. Folgeschäden können bei Personen beispielsweise Schmerzensgeld oder Renten sein. Ein Folgeschaden liegt auch dann vor, wenn ein Kind einen Spiegel zerstört und der Besitzer sich daraufhin an den Scherben verletzt.

Für all diese Kosten haftet der Verursacher ohne Begrenzung. Die Haftpflichtversicherung bewahrt nicht selten vor dem finanziellen Ruin. Für Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt worden sind, haftet die private Haftpflichtversicherung jedoch nicht.