Online-Depot - Begriffe:  Sekundärmarkt


Zinsabschlagssteuer

Der Sekundärmarkt bezeichnet den Teil des Kapitalmarktes, auf dem bereits im Umlauf befindliche Wertpapiere (z.B. Anleihen und Aktien) gehandelt werden. Nach der Emission eines Wertpapieres auf dem Primärmarkt, wird dieses auf den Sekundärmarkt weitergehandelt. Auf dem Sekundärmarkt wechseln die Aktien ihren Besitzer.
Der Sekundärmarkt wird auch als Umlaufmarkt oder Zirkulationsmarkt bezeichnet und beschreibt den eigentlichen Handel von Wertpapieren, vor allem an den Wertpapierbörsen. Grundvoraussetzung für Werte, die am Sekundärmarkt gehandelt werden, sind Transparenz und Liquidität. Ob ein Wert für den Sekundärmarkt zugelassen wird, regelt die Börsenordnung und das Börsengesetz. Es gibt verschiedene Sekundärmarkte in Deutschland. Der Amtliche Handel stellt das Börsensegment dar, welches den höchsten Regularien unterliegt. Um zugelassen zu werden, müssen die Unternehmen mindestens drei Jahre bestehen und 25% der Aktien müssen im Streubesitz sein.
Der Geregelte Markt ist ein weiteres Börsensegment. Er weist weniger Regularien auf als der Amtliche Markt.
Darüber hinaus sind noch weitere Sekundärmärkte vorhanden.
Für Besitzer eines Online-Depots ist der Sekundärmarkt ebenfalls wichtig, da sich dort der Handel von Wertpapieren abspielt.

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