Online-Depot - Ratgeber


Limitgebühren: Kaufe und Verkaufe nie ohne Limit

Limitgebühren werden in der Regel erhoben, wenn ein Limit eingesetzt und dieses über- oder unterschritten wird, so dass die Order nicht durchgeführt werden kann.
Die Limitgebühren fallen bei den einzelnen Anbietern unterschiedlich hoch aus.
Der Grundsatz: „Kaufe oder Verkaufe nie ohne Limit“ soll dem Anleger eine Hilfe sein, sich auf die gegenwärtigen, selbst in Erfahrung gebrachten, Kurse verlassen zu können. Gibt der Anleger eine Order per Telefon oder auch über sein Online-Depot auf, so macht er dies aufgrund der aktuellen Marktlage.

Die Aufträge sollen natürlich schnellstmöglich an dem Handelsplatz eingehen, können mitunter jedoch nicht in Sekundenschnelle bearbeitet werden. Aufgrund solcher Verzögerungen kann es zu Schwankungen kommen, die bei größeren Einsätzen erhebliche Kostenunterschiede mit sich bringen können. Durch eine Kauf- oder Verkaufsorder mit Limit können solche Risiken vermieden werden. Für das Setzen eines Limits gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei der Verkaufsorder „bestens“ wird das Wertpapier zum nächsten angebotenen Kurs am Handelsplatz verkauft, auch wenn im Laufe des Tages der Preis noch gestiegen ist. Die Kauforder „billigst“ besagt, dass zum nächsten gehandelten Kurs gekauft wird, auch wenn der Kurs im Laufe des Tages noch gefallen ist.

Desweiteren kann die Order mit einer Gültigkeit versehen werden, die bis zum Ende des Tages oder max. bis Ende des Jahres Gültigkeit hat.
„Kaufe und Verkaufe nie ohne Limit“ gibt dem Anleger die Möglichkeit das Handelsgeschehen zu beeinflussen und sich gegen gewisse Risiken abzusichern. Die anfallenden Limitgebühren können in vielen Fällen im Verhältnis als gering erachtet werden, wenn das Handelsvolumen nicht zu klein ist.

Beliebte Produkte