Hausratversicherung - Begriffe:  Sturmschäden


Sturmschäden

Die Hausratversicherung kommt für den Ersatz von Sturmschäden auf, wenn die beschädigten Haushaltsgegenstände in einem Gebäude untergebracht sind, welches seinerseits durch den Sturm beschädigt worden ist. Möbel und Eirichtungsgegenstände, welche sich nicht direkt im Haus befinden, wie es zum Beispiel bei Antennen, Satellitenschüsseln oder auch Gartenmöbel der Fall ist, sind in der Regel nur bis zu einem gewissen Höchstwert bei der Hausratversicherung mitversichert, wenn keine Zusatzversicherung abgeschlossen worden ist.
Von Sturmschäden wird bei der Hausratversicherung ausgegangen, wenn der Sturm mindestens den Wert von 8 auf der Skala erreicht. Die entstandenen Sturmschäden oder Folgeschäden, wie das Eindringen von Wasser durch defekte Fenster oder Dächer, müssen eindeutig dem Sturm zugeordnet werden können, um die Hausratversicherung in Anspruch nehmen zu können.

Zu unterscheiden ist zwischen der Wohngebäudeversicherung, die den unmittelbaren Schaden an der Haussubstanz abdeckt, welcher durch Überschwemmungen entstanden sein kann und der der Hausratversicherung, die für die oben bereits genannten Schäden eintritt.
Zu beachten ist immer, dass bei Sturmschäden, die über die Hausratversicherung oder auch Wohngebäudeversicherung abgedeckt sind, immer der Neuwert veranschlagt werden kann und muss. Vor der Entgegennahme eine Schecks noch am Schadensort, sollte eine gründliche Prüfung durchgeführt werden, u.U. auch durch unabhängige Sachverständige, um wirklich den reellen Schaden ersetzt zu bekommen.