Hausratversicherung - Ratgeber:  Wohnungsschutzbrief


Der Wohnungsschutzbrief als Ergänzung zur Hausrat-Versicherung

Der Haus- und Wohnungsschutzbrief bietet neben der Hausrat-Versicherung eine weitere Möglichkeit, sich vor Schäden oder Gefahrenfällen im Haushalt zu versichern.
In der Hausrat-Versicherung werden alle Schäden abgedeckt, die „bewegliche“ Gegenstände betreffen, welche sich im Haus oder in der Wohnung befinden. Beim Abschluss eines Wohnungsschutzbriefs können, je nach Versicherung, noch folgende weitere Leistungen mitversichert werden, die aus einem Notfall heraus entstanden sind:

-Schlüsseldienst

-Rohrreinigungsservice

-Sanitär-, Elektro- und Heizungs-Installateur-Service

-Notheizung

-Schädlingsbekämpfung

-Unterbringung von Haustieren

-Dokumentendepot

-Kinderbetreuung

-Datenrettung

Alle diese im Notfall wichtigen Sofortmaßnahmen können bei der Versicherung, über welche zusätzlich der Wohnungsschutzbrief abgeschlossen worden ist, in Anspruch genommen werden. In der Regel ist die Versicherung über einen 24-Stunden-Notrufservice zu erreichen.
Beim Abschluss eines Wohnungschutzbriefs sollte immer darauf geachtet werden, welche Leistungen in den Versicherungsschutz mit eingeschlossen werden und insbesondere auch, bis zu welcher Höhe diese Leistungen erbracht werden. So kann es sein, dass Kinderbetreuungskosten nur für einen begrenzten Zeitraum, zum Teil nur bis max. 48 Stunden, übernommen werden. Gleichermaßen gibt es häufig eine Zahlungsbeschränkung pro Schadensfall oder eine Maximalsumme, die pro Jahr in Anspruch genommen werden kann.
Diese Einschränkungen sollten vor Abschluss eines Wohnungschutzbriefs nachgefragt werden, auch wenn diese Zusatzpolice nicht teuer ist.
Auch sollte berücksichtigt werden, dass der Wohnungsschutzbrief für Mieter in vielen Fällen gar nicht relevant ist, da in der Regel der Vermieter für unverschuldete Schäden an Mietsachen aufkommen muss.


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