Girokonto - Häufig gestellte Fragen


Was passiert wenn das Konto überzogen wird?


Die meisten Banken räumen den Kunden einen Dispositionskredit in der zwei- bis dreifachen Höhe des monatlichen Einkommens ein. Durch vergessene Abbuchungstermine, Kreditkartenabbuchungen etc. kann es passieren, dass man kurzzeitig den Überblick über die Finanzen verliert und das Girokonto überzogen wird.

Im Rahmen des Dispositionskredits fallen die bei Ihrer Bank dafür festgelegten Zinsen an, in der Regel liegen diese zwischen 7 und 15 Prozent. Bei längerer und hoher Überziehung können diese Zinsen schon eine große Belastung darstellen. Also versuchen Sie, Ihr Girokonto schnellstmöglich wieder auszugleichen. Überprüfen Sie häufig Ihre Kontoauszüge um ein eventuell entstandenes Minus frühzeitig zu erkennen und ausgleichen zu können.

Sie können auch eine Liste über z. B. monatliche und jährliche Belastungen erstellen, so vergessen Sie keine Abbuchung. Sollten Sie Ihr Girokonto aber über den Dispositionskredit hinaus überziehen, oder Sie haben gar keinen Dispositionskredit und überziehen Ihr Girokonto, dann kann es teuer werden.

Eine Alternative wäre von vornherein auf einen Dispositionskredit zu verzichten. Somit könnten Sie sichergehen, dass auch keine Zinsen für diese eventuelle Überziehung entstehen, aber es könnte Ihnen passieren, dass Sie einmal eine Zahlung nicht fristgerecht tätigen können. Sollten Sie keinen Dispositionskredit haben wird leider auch Ihre Schufa im Negativen beeinflusst, denn Ihre Bonität wird automatisch schlechter eingeordnet. Wenn Sie beispielsweise mal einen Antrag für einen Kredit stellen, könnte dies sich zum Nachteil auswirken.