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Gas - Begriffe:  Heizwert


Heizwert

 
Der Heizwert wird auch umgangssprachlich als Energiegehalt oder Energiewert bezeichnet. Für den Betrieb von Kraftwerken wird Brennstoff benötigt. Die gängigsten sind die fossilen Brennstoffe wie Gas oder Braunkohle. Durch eine chemische Reaktion zwischen Brennstoff und Sauerstoff entsteht Energie. Die Höhe der freiwerdenden Energie hängt von der Masse des entsprechenden Brennstoffes und seiner Art ab. Um eine Bewertung der verschiedenen Brennstoffe zu gewährleisten, hat man den Begriff Heizwert eingeführt. Der Heizwert ist der Quotient aus der freiwerdenden Energie und der Masse des Brennstoffes.

Der Heizwert wird auf unterschiedliche Weise dargestellt. Als massebezogener Heizwert wird die Einheit Kilojoule pro Kilogramm, Gramm oder Tonne (kj/kg) benutzt. In der Haustechnik ist die Angabe in Kilowattstunde pro Einheit (beispielsweise Kubikmeter) üblich. Jeder Brennstoff hat einen eigenen Heizwert. So liegt beispielsweise der Heizwert von Erdgas bei 44 Kilojoule pro Gramm, der von Wasserstoff bei 120 Kilojoule pro Gramm und der von Braunkohle bei 20 Kilojoule pro Gramm.